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Blooming up from the ground.

15. April 2012

They’re playing our song
They’re playing our song
Can you see the lights?
Can you hear the hum,
of our song?

I hope they get it right
I hope we dance tonight
Before we, get it wrong

And the seasons
Will change us new
But you’re the best I’ve known
and you know me
I could not be stuck on you
If it weren’t true

I was swimming
My eyes were dark
’til you woke me
And told me that opening
Is just the start
It was

Now I see you, ’til kingdom come
You’re the one I want
To see me for all
the stupid shit I’ve done

Soil and six feet under,
Kept just like we were
Before you’d knew you’d know me
Now you know me

Blooming up from the ground
3 rounds and a sound
Like whispering “you know me.
You know me.”

So this was our song
This was our song.
I still see the lights
I can see them

And the crisscross
Of what is true, won’t get to us
‘Cause you know me-
I could not give up on you…(wouldn’t feel true)

And the fog of
what is right
Won’t cover us
’cause you know me-
I could not give up a fight…(wouldn’t feel right)

Soil and six feet under
(Crisscross of what is true, won’t get to us)
Kept just like we were
(Cause you know me. I could not give up on you)
Before you knew you’d know me
(But you feel the truth)
Now you know me

Blooming up from the ground
(And the fog of what is right won’t cover us)
3 rounds and a sound
(Cause you know me, I could not give up a fight)
Like whispering “you know me
(But you feel right)
You know me.”

flugunfaehig

Diesem Leben schutzlos ausgeliefert.

14. April 2012


via

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht mache ich deswegen auch gar nichts. Ich sitze da und starre an die Decke, versuche die Antworten auf meine Fragen in Musik und Serien zu finden, in Bücher, in fremden Menschen – und es klappt nicht. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich weiß nicht, wo ich hingehen soll. Ich weiß nicht, was das Richtige für mich wäre, oder wenigstens das Klügste. Ich weiß gar nichts. Ich bin aufgeschmissen, ich bin so verwirrt von jeder Gefühlsregung und jedem Gedanken, es ist alles zu viel, jeder Schritt in irgendeine Richtung fühlt sich falsch an. Es ist ein konstantes Ankämpfen gegen mich selbst, gegen die Einsicht, dass dieses Leben nicht mein Leben ist. Dass ich so nicht weitermachen will. Vielleicht auch gar nicht mehr lange kann. Ich brauche Veränderung, ich brauche das Gefühl, mein Leben in der Hand zu haben und Entscheidungen treffen zu können, hinter denen ich voll und ganz stehe, die ich getroffen habe, nicht irgendjemand sonst. Aber gleichzeitig ist mir auch vollkommen klar, dass das nicht geht. Nicht wirklich, nicht so, wie ich das gerne hätte. (Wenn ich überhaupt mal wüsste, wie das aussehen würde, dieses Leben, das ich will.) Ich bin zu jung, da sind so viele Dinge, die ich tun muss, ganz egal, ob ich das nun will oder nicht. Ich weiß nicht, ob ich mit einem anderen Leben glücklicher wäre, ich weiß bloß, dass mich dieses Leben nicht glücklich machen kann, egal, wie sehr ich versuche, es zu genießen. Ich kann es nicht genießen, weil es nichts zu genießen gibt. Das hier bin nicht ich. Dieser Gedanke, jeden Tag, jede Minute. Und die Minuten, in denen es sich anders anfühlt, in denen ich glaube zu wissen, dass da etwas ist, das mich ausfüllt, die vergehen und lassen nur dieses Gefühl zurück, diese große Leere und das Wissen, dass genau die Dinge, die niemals mein Alltag sein werden, die sind, die mich ansatzsweise dorthin bringen, wo ich so dringend sein will. Das ist ermüdend. Die Suche nach den Dingen, die einen im Leben halten, sie finden, so viel Glück haben und auf sie stoßen, so viel Arbeit investieren und sie ausgraben und festhalten in Panik und Geschrei – und dann einsehen müssen, dass es eigentlich nicht zählt, ob man sie denn jetzt hat oder nicht, weil sie verschwinden und mit großer Wahrscheinlichkeit das Loch nich tiefer schlagen werden. Es kommt einem vor, als wäre jede Sekunde, die man an sich gearbeitet hat, völlig sinnlos. Man landet ja doch wieder in seinem Bett, mit diesen wilden, einen wortwörtlich zerfleischenden Gedanken, und hat Angst, zu leben. Denn leben bedeutet diese Art Existenz ausfüllen, die man so sehr ablehnt, sich ihr unterordnen müssen, weil das das Gesündeste ist. Ich weiß, ich mache schon einiges richtig, aber ich mache es im falschen Leben richtig, deswegen wird es sich einfach nie gut anfühlen. Das macht mich wütend. Und traurig. Und hilflos. Das vor allem, hilflos.

Ab hier nur noch wir beide.

4. April 2012


via

Ich bin traurig. Jeder weiß das, der, der es nicht weiß, der weiß auch sonst nichts von mir, die zählen nicht. Aber selbst die, die es wissen zählen nicht mehr, was haben sie gemacht? Haben sie irgendwas verändert? Nein. Ich bin nicht die Einzige, die sich wünschte, die Antwort würde anders lauten… Ich hab’ nur noch einen. Es ist, als säße jemand neben dir, und ja, es ist schön, die ganze Zeit und hielte deine Hand. Ja, es ist kalt, ja, der Griff ist ein bisschen zu fest, ja, ich kann nicht immer dorthin gehen, wo ich hin will, aber wenigstens ist da jemand. Wenigstens hält jemand meine Hand.  Es ist die Traurigkeit. Auch wenn er dabei meinen Mut nimmt, mein Lächeln, meinen Atem, den leichten, warmen zumindest. Das habe ich doch alles so oder so schon verlernt, nicht? Ich brauche das nicht, in diesem Leben kann ich es eh nicht benutzen. Ich habe keine Verwendung für strahlende Augen und glockenhelles Lachen, für Erwartungen und naive Hoffnungen. Ich habe nur das Traurigsein. Das kann ich brauchen, benutzen, das hat einen Wert. Ich kann mich an es anlehnen, es nimmt mich in den Arm, es ist da, wenn sonst alle gegangen sind. Ob es mir egal ist, dass es mich umbringen wird? Die Nacktheit, die Verwundbarkeit ohne seine Hand in meiner Nähe wird mich auch töten, was soll die Frage also? Hast du nicht zugehört? Es ist alles, was ich noch habe. Ich kann nicht mehr ohne, ich weiß nicht, wie das geht. Ich will es gar nicht wissen. Nicht mehr. Ich will mich endlich fallen lassen dürfen, ich will endlich loslassen, jeden Sonnenstrahl hinter den Wolken vergessen dürfen. Ja, vielleicht sind da welche, aber die Wolken sind doch auch da, wie soll ich sie leugnen? Ich kann das nicht mehr. Also, bitte, lasst uns allein. Ab hier nur noch wir beide, ohne den Rest, der uns eh nie wollte.

Monster.

11. März 2012

Da ist dieses Monster. In mir. Es lebt in meinen Eingeweiden. Es ernährt sich von meiner Angst, vor meinen gescheiterten Versuchen, Menschen an mich zu binden, mich von Menschen zu lösen, es lebt von meinen Fehlern und trinkt von meinen Tränen. Eigentlich tut es mir nichts, niemand sieht es, ich werde nicht sterben, ich werde weiterleben können, mit ihm, noch viele Jahre. Aber es tut weh. Es schlägt seine widerlichen Krallen zentimetertief in meine Organe, reißt sie auf, schlitzt mich auf, von innen nach außen entstellt es mich, quälend langsam. Es verkeilt seine Zähne in mein Herz, macht jeden Schlag zu einer Gefahr, in seinem schwarzen, dichten Fell klebt mein getrocknetes Blut, es saugt mich aus, aber lässt mich nicht sterben. Es ist beweglich, es ist schnell und es ist klug. Es windet sich durch meinen Körper, hinterlässt Wunden und Chaos in mir. Meistens versteckt es sich in meinem Kopf, hinter den Mauern, die ich aufgezogen habe, es lebt dann dort zusammen mit den Gedanken, die mir den Schlaf rauben. Manchmal ernährt es sich auf von ihnen, wenn es stärker werden will, wenn es mich mit einer neuen Taktik hinters Licht in den Abgrund führen will. Aber eigentlich bewegt es sich nicht viel, meistens ist es um mein Herz gewunden oder hat meine Lungenflügel aufgeschlitzt, meinen Magen halb verschlungen. Doch es verletzt nicht einfach nur, nein, selbst wenn es still und ruhig ist, schmerzt es mich. Dann hat es mich nämlich immer noch im Griff. Es engt mich ein, es nimmt mir die Luft zum atmen, es nimmt mir die Möglichkeit, aufrecht zu gehen. Es ist immer da und es ist immer böse. Es ist der Zweifel, jede unerfüllte Sehnsucht, die Kontrollsucht und manchmal alles, was in mir noch am Leben ist.

flugunfaehig

Bis zum Aufbruch.

6. März 2012

Wenn man nicht reinpasst, in das Hamsterrad des Lebens, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Vielleicht hat man Glück und es katapultiert einen im hohem Bogen heraus,
man schlägt auf und kann weitermachen, verletzt, aber am Leben.

Vielleicht bleibt man aber auch einfach stecken.
Und was dann?

flugunfaehig

Eine Chance für morgen.

4. März 2012


via

Zu Anfang des Jahres habe ich eine Liste mit 43 Dingen, die ich dieses Jahr machen möchte, geschrieben. Ein Punkt auf dieser Liste war “give second chances”. Heute ist ein Tag, da fällt es mir sehr schwer, dieses Vorhabe einzuhalten – denn ich müsste mir selbst eine zweite Chance geben, ich müsste mir Fehler erlauben und mich nicht so hart bestrafen wollen, ich müsste verstehen, dass es okay ist, zu verlieren, solange man weitermacht. Irgendwie ist das so schwer, dass es mich fast erschrickt. Es sollte einfacher sein, nett zu sich selbst zu sein, sich zu verstehen und zum eigenen Wohl zu entscheiden. Zweite Chancen geben sollte nicht so schwer sein. Aber was soll ich tun? Entweder versuche ich loszulassen und zu verstehen, das Perfektion viele Gesichter hat oder ich werde wahnsinnig. Ich habe gehört, dass mit dem Wahnsinnigwerden kann ziemlich schlimme Folge haben, ich weiß nicht, ob ich es darauf anlegen möchte.
Leben ist Chaos. Leben ist erkennen, dass der Plan, den man hatte, nicht aufgeht. Leben ist, besser im Plänemachen zu werden. Irgendwie so. Vielleicht. Ich denke es zumindest, denn anders wird das mit dem Weitermachen nicht funktionieren. Wenn ich daran zerbreche, dass der Plan, den ich hatte, nicht funktioniert, dann nehme ich mir die Chance auf einen optimierten Plan – das wäre traurig. Man kann besser werden. Man kann das Leben besser einschätzen, eines Tages vielleicht so gut, dass man nur noch so tief fällt, dass man alleine wieder aus dem Loch kommt.
Ich bin jung, ich falle tief, ich weiß nicht so gut, wie ich mich schützen kann, aber ich werde es lernen. Wie so viele andere Dinge. Das Leben wird mir noch so viele Chancen geben, ich muss sie nur annehmen. Ich muss sie mir erlauben, ich muss sie mir selbst geben. Nur weil es möglich ist hat es noch keinen Unterschied für mich gemacht. Ich muss es benutzbar für mich machen. Das ist schwer und ein mitunter hässlicher Kampf. Aber wie fast jeden Kampf kann man auch den gewinnen, irgendwann, irgendwie, mit welchen Verletzungen auch immer, aber es geht. Ich will mir zweite Chancen geben und ich möchte die Gelassenheit spüren, die sich mit dem Wissen, dass nichts absolut ist, ergibt. Ich kann einen Schritt zurück, einen Schritt vor machen, mich im Kreis drehen, über Abgründe hüpfen oder eine Weile stehen bleiben. Ich habe die Wahl.
Ich habe eine Wahl und dieses Wissen macht atmen leichter. So viel leichter.

flugunfaehig

Leben, bitte bleib.

25. Februar 2012

Leben ist manchmal eine ganz schön trostlose Kackscheiße. Leider ist sie das unverhältnismäßig oft, habe ich das Gefühl. Es ist immer nur kämpfen und arbeiten und durchhalten und weitermachen – irgendwann weiß man gar nicht mehr, wofür. Man hat es vergessen, über all die Monate, vielleicht Jahre, die man einfach nur weitergeatmet und nicht gelebt hat. Man verliert den Bezug zu den Dingen von denen man mechanisch immer und immer wieder sagt, für sie würde es sich lohnen, man würde sie lieben, man wisse, dass da mehr ist. Und dann? Dann kommt so ein Moment, auf den man gar nicht vorbereitet war, der einen nicht berührt, sondern überhaupt wieder fähig macht, etwas zu fühlen. Etwas Gutes. Manche Dinge machen nunmal einen Unterschied. Manchmal verändern sie etwas. Manchmal verändert sich etwas. Manchmal stimmt das, was alle immer sagen, nämlich, dass da draußen mehr ist als Schmerz und Verzweiflung. Erst macht es einem Angst, man ist geschockt und verunsichert, aber nach einer Weile ist es einfach nur gut. Man fasst Mut. Mut in den Moment und darin, dass es wieder so einen Moment geben wird. Einen Moment, der anders ist. Und der “anders” endlich diesen “besser”-Anstrich verpasst. Leben ist schwierig, aber manchmal eben auch nicht. Manchmal ist es ganz leicht und gut und freundlich. Manchmal lässt es dich heilen und den Kopf heben. Manchmal ist es nicht der Feind. Manchmal ist es dein allerbeste Freund und du möchtest ihm dafür danken, dass er all die Jahre bei dir war. Und, so komisch es sich anfühlt, du bittest ihn ganz leise noch zu bleiben.

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