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You can’t make an omelette without breaking a few eggs.

19. Januar 2011

You can’t make an omelette without breaking a few eggs.

Ich habe geweint, als ich das sah. Weil er recht hat. Wir sind jung und ich meine, wir müssen nicht mit 14 schwanger werden oder uns jedes einzelne Wochenende bis zur Besinnungslosigkeit betrinken, es geht gar nicht um die Details, es geht um den Sinn dahinter. Es geht darum, dass es unsere Pflicht ist, das Leben zu führen, das wir führen können, es auszuschöpfen.Wir können nicht die bleiben, die wir sind. Das sollten wir auch nicht wollen. Wir können nicht immer reine, wunderschöne, fehlerfreie Kinder sein – wir müssen erwachsen werden. Und wenn wir das schon müssen, dann können wir es doch auch auf die erfüllenste, beste, lustigste, interessanteste Weise tun, die es gibt. Dann können wir auch leben und riskieren, dass ein paar Eier zerbrechen. Das rohe Ei ist hübscher, aber ein Omlette ist um Welten leckerer.

Ich bin Nathans Meinung. Ich denke, wir dürfen Fehler machen. Nein, wir müssen sogar. Ich denke nicht, dass besteht darin, sein Bild von Spaß zu übernehmen (auch wenn ich das teilweise tue), es besteht darin, die Freiheit zu genießen, Fehler machen zu dürfen. Zu tun, was man möchte. Die Chance nutzen und sich ins Verderben stürzen. Wenigstens manchmal. Und wenn es nicht das Verderben ist, dann ins Glück. In das ganz eigene Glück.

Ich habe noch nie einen Fehler gemacht, der sich nicht wie einer angefühlt hat. Ich glaube auch irgendwie, Fehler ist hier das falsche Wort. Aber was ich sagen wollte, ist, dass Nathans Rede mich an all das erinnert hat, was ich mir für 2011 vorgenommen hat. Es sollte es wert sein, sich daran zu erinnern. Und in dem Glückkeks, denn ich danach in mich hineinstopfte, befand sich ein Zettel mit folgenden Worten:

Fehler, die wir machen
sind unsere besten Lehrmeister.

(Kein Witz! Es war so, es war genau dieser Satz!) Und weil ich den Keks ja nicht aus sentimentalen Gründen gegessen hatte, sondern weil ich nichts anderes da hatte, habe ich gleich noch einen geöffnet und verspeist. Darin verbarg sich diese beruhigende Weisheit:

Sie haben die richtige Richtung eingeschlagen.

Vielleicht kann 2011 gut werden. Vielleicht kann ich jung sein. Vielleicht kann ich es lieben, dieses Jahr, dieses Leben. Manchmal. We’re screw-ups. I plan on staying a screw-up until my late twenties, or maybe even my early thirties. And I will shag my own mum before I let her…. or anyone else take that away from me! Er sagt es eben auf die Nathan-Art. Die Fee-Art wäre: Ich habe ein recht darauf, glücklich zu sein und alles zu tun, was mich glücklich macht und das lasse ich mir nicht zerstören. Ich will lieber ein Omelette sein.

flugunfaehig

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