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Schönheit, die leuchtet.

29. Mai 2011


via

Ich kann dich manchmal nur anstarren. Dann vergesse ich, dass ich das nicht darf. Aber ich muss dich doch sehen. Die Art, wie deine Augen ganz klein werden, wenn du lachst. Dieses atemlose Lachen, bei dem du wirklich die Luft anhälst und deine Lippen ein tonloses Danke sprechen, Danke für diesen Moment. Ich mag es, dass du gar nicht viel brauchst, für dieses Lachen. Und ich liebe es, dass ich dieses Lachen machen kann. Ich mag es, wie sich deine Haare anfühlen, wie sie riechen. Wie sie sich kurz über deinen Schultern ein bisschen wellen und wenn du sie zwischen uns fallen lässt und ich immer noch durch diesen hellen Vorhang sehen kann. Wenn du atmest und die Knochen sich unter deinen feinen Haut heben, sich gegen sie drücken, wie die blauen Adern schimmern, wenn du in diesem bestimmten Licht gar nicht mehr echt aussiehst. Als würdest du jeden Moment verschwinden. Wie du redest. Wie du es tust und wie es klingt. Wie deine Lippen aufeinanderfallen, ganz zart und leise und deine Zähne blitzen, wie deine Hände nach irgendwas greifen, aber nie nach Wortern, mehr nach dem Sinn dahinter, als wolltest du sicher gehen, dass ich ihn sehen kann, als wolltest du ihn hervorholen. Ich kann mich nicht mal von deinen Armen abwenden, die so weich sind, so weich, dass ich jedes mal, wenn ich sie berühre, sterbe, bei dem Gedanken daran, dass sich dein ganzer Körper so anfühlt. Deine Beine. Noch nie habe ich solche Beine gesehen und bei Gott, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jemals vergleichbare Schönheit finden kann. Schlichte Schönheit. Die leuchtet, nicht blendet, nicht glitzert. Sondern leuchtet. Ich mag, wie du… sein wirst. Ja. Wie du sein wirst, wenn ich dich nicht mehr kenne, wenn du irgendwo stehst und das Gefühl hast, aber hier musst du es alleine machen. Bis dahin; gib‘ mir deine Hand, gib mir… deinen kleinen Finger.

flugunfaehig

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8 Kommentare leave one →
  1. Namenslos permalink
    30. Mai 2011 1:55 pm

    Schlichte Schönheit. Die leuchtet, nicht blendet, nicht glitzert. Sondern leuchtet. ♥

  2. 30. Mai 2011 2:28 pm

    du schreibst wieder, Fee. und noch dazu so, so wunderbar. ♥

  3. 30. Mai 2011 6:48 pm

    🙂 Schön.

  4. anonym permalink
    30. Mai 2011 6:48 pm

    Was willst du mit dem Text ausdrücken?

    • 30. Mai 2011 7:16 pm

      Ich möchte damit meine Bewunderung für einen Menschen ausdrücken, den Moment, wenn man einfach nicht wegsehen kann.

  5. 31. Mai 2011 12:41 pm

    So, so, so schön.
    (Und wenn anonym das nicht von selbst versteht, dann ist ihm nicht zu helfen. Wer solche Texte nicht fühlen kann, der wird niemals in Literatur schwimmen können, in Worten ertrinken können.)

  6. 5. Juni 2011 7:07 pm

    und irgendwann ist man selbst für jemand so ein mensch, so schön und strahlend. versprochen.

  7. Kinderkram permalink
    12. Juni 2011 9:20 am

    Wirklich, wirklich schön.

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