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Das musste (vielleicht) raus.

29. März 2013

Long time no see. Zumindest auf diesem Blog nicht. Im Restinternet bin ich wohl recht present. Die Dinge ändern sich. Ich habe wieder bunte Haare, diesmal grün. Bald werden sie dunkelblau. Die Katze schläft nicht mehr bei mir im Bett und ich weiß nicht, wieso. Die Schule ist ein Kampf der alles überschattet. Ich fühle mich leer und fad, traurig, müde, alles was ich geben könnte lasse ich schon in der Schule, aber irgendwie sieht das keiner und die Anerkennung, die ab und an doch nett wäre, bekomme ich auch nicht. Das ist nicht anders, das war schon immer so. Meine Noten sind furchtbar und mein Psychiater denkt, ich brauche Lerncoaching. Und neue Tabletten. Cipramil oder so ähnlich. Wenn’s hilft durch dieses Jahr zu kommen. Mein Unterarm sah wieder ziemlich gut aus, nur noch wenige wirklich rote Narben, vielleicht hätte ich im Sommer in anonymen Menschenmassen Kurzarm tragen können. Dann war da ein Abend an den ich mich nur noch stückchenweise erinnere. Ich zwinge mich, das hier zu schreiben. Weil ich wieder angefangen habe, alles einfach nur runterzuschlucken. Mit ein bisschen mehr Essen als sonst. Langsam habe ich sogar Dehnungsstreifen am Bauch. Ohne 3 Kinder zu Welt gebracht zu haben. Das interessiert keinen, das weiß ich auch, aber all die anderen Leute nehmen sich auch das Recht raus, von sich zu erzählen, sich wichtig zu finden. Ich darf das auch. Ich weiß, wir alle haben schon zu viele Blogs und Tweets zu lesen und was weiß ich, aber… keine Ahnung, ich brauche mich eigentlich nicht zu rechtfertigen. Ich schaue viel YouTube. Mir war irgendwie gar nicht so richtig klar, was für ein großer, kreativer Teil des Internets das ist. All diese wunderbaren Menschen mit ihren Ideen und Zielen und Wegen. Sie schaffen, erschaffen. Sie machen Dinge und ich bin neidisch. Ich will auch Projekte starten und eine Welt, eine Wirtschaft, eine Kunstlandschaft, die meinen Vorstellungen entspricht, formen und unterstützen. Aber ich muss in die Schule gehen. Ich muss leisten. Ich versage. Und so sehr ich die Schülerzeitung, meine Amnesty-Gruppe, die Schulbibliothek, meinen eigenen YT-Channel liebe – ich würde gerne mal eins von meinen Sachen wirklich einen Unterschied machen sehen. Irgendwie scheine ich drauf zu stehen, auf verlorenem Posten zu kämpfen.

Ach, und übrigens: Pottermore sagt ich bin Slytherin.

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