Skip to content

Schlechter.

9. November 2012

„Ich bin hässlich. Deswegen kann man mich nicht lieben.“

„Liebst du Menschen denn nur wegen ihrem Aussehen?“

„Nein.“

„Bedeutet das dann nicht, dass man dich auch lieben kann, selbst wenn du nicht perfekt aussiehst? Sollte dich das nicht davon überzeugen, dass jeder Mensch ein Recht auf Liebe hat, eben auch du selbst?“

„Nein. Es beweist nur, dass ich schlimmer bin. Schlechter. Noch schlechter als alle anderen. So schlecht, das ich aus jedem Rahmen falle, aus dem, der für alle anderen gelten kann, nur für mich nicht. Weil ich schlechter bin.“

Was weiß ich, was das ist.

28. Oktober 2012

Ich habe nichts zu sagen. Schon seit ’ner Weile nicht mehr. Außerdem schlafe ich in jeder freien Minute. Tut mir leid. Vielleicht brauche ich neue Tabletten. Oder endlich ein bisschen Sinn im Leben. Kaffee und Vlogbrothers Videos reichen nicht zum Überleben. Offentsichtlich. Dummerweise. Vielleicht lasse ich das mit dem Bloggen einfach sein. Schreiben kann ich eh nicht mehr. Falls ich es mal konnte. Ist ja auch zu bezweifeln. Hm. Ich wollte nur mal kurz bescheid sagen. Mir geht’s beschissen.

Ich glaub‘, ich weiß was fehlt.

2. Oktober 2012

Das Problem mit Menschen und dem Alleinsein ist, dass man ja nicht immer allein sein will, aber es nur das eine oder das andere zu geben scheint. Entscheide dich jetzt für immer. Entweder bist du allein oder es ist immer jemand um dich herum. Beides geht nicht. Und im Zweifelsfall entscheide ich mich für das Alleinsein. Immer. Wahrscheinlich auch für immer. Aber was ist dann, wenn ich in meinem Bett sitze, irgendwie auf den Laptop und daran vorbei starrend, Youtube-Musikern zuhörend, so viel Sehnsucht nach… etwas anderem. Etwas anderem als das. Nichts mit lautem Lachen oder weiten Reisen, sondern etwas mit einer anderen Schulter verschwindend wenige Zentimeter entfernt von meiner. Mit einen fremden Atem hören. Vielleicht genau so schnell und ängstlich wie meiner, vielleicht auch nicht. Etwas anderes. Nichts mit Küssen oder Fürimmerimmerimmer, sondern etwas mit über die selben Witze beim 8. O.C., Rewatch lachen. Mit die Ärmel hochschieben, wenn es mir zu warm ist, ohne darüber nachzudenken. Was ich will ist etwas mit jemandem, der geht wenn er muss und ich will, der da ist wenn ich kann und er möchte. Was ich will ist jemand.


via

Ich vermisse London.

30. September 2012











4 Tage, davon ziemlich viel Klischee-Touri-Kram, und trotzdem habe ich das Gefühl, irgendwo da würde ich mich bestimmt besser fühlen. Da würde ich bestimmt nicht mehr diese Bauchschmerzen haben. Ich vermisse London ohne es wirklich zu kennen. Aber ich will es kennenlernen. So sehr. So dringend.

flugunfaehig

Youtubedinge.

23. August 2012

Ich habe angefangen, Youtubedinge zu machen. Hier. Warum? Weil es etwas ist, was ich schon immer mal machen wollte und darum.

Schreiben fällt mir leichter als reden, aber um im echten Leben bestehen zu können, muss ich reden, also soll das eine kleine Übung für mich sein. Ich weiß nicht, wie lange und wie oft ich das machen werde, aber vielleicht will das ja jemand selbst herausfinden.

Außerdem sind Youtubemenschen großartig. Sie machen zum Beispiel Musik wie diese:


(Ist der bandcamp-Link, ich weiß, aber ihr verdient die beste Qualität.)

Das wollte ich nur loswerden.

flugunfaehig

 

 

Warum ich schreibe.

15. August 2012

…und vielleicht schreibe ich, um auch mal für jemanden die fehlenden Worte zu finden, so wie er für mich.

flugunfaehig

Mach‘ dieses Leben zu deinem.

12. August 2012


via

Ist dir eigentlich klar,
wie wenig das dein Leben ist?

Du lässt die anderen entscheiden,
wie laut du sein darfst.
Wie hübsch du dich finden darfst.
Wie aufrecht du gehen darfst.
Du lässt die anderen entscheiden,
ob das dein Leben ist.

Ist dir eigentlich klar,
wie wenig das dein Leben ist?

Und trotzdem bist du ganz alleine daran schuld.
Es wäre einfach, sie mit Verachtung zu strafen,
die Verantwortung für deine versiegelten Lippen auf sie zu schieben.
Sich zu winden unter ihren Entscheidungen über dich.

Aber ich verrat‘ dir ein Geheimnis: Einfach wird es in diesem Leben nicht mehr.
Einfach ist keine Option.
Für einfach ist es zu spät.

Aber es ist noch nicht zu spät, um mir zu glauben, wenn ich sage,
dass es Menschen gibt, die darauf warten, dass sich deine Zunge löst.
Dass du deine Worte benutzt und dieses Leben zu deinem machst.

Ist dir eigentlich klar,
wie wenig das dein Leben ist?

Falls ja,
jeder Mensch führt Krieg und meistens gegen sich selbst,
aber du kannst die Waffen niederlegen.

flugunfaehig